Die mögliche Gefährdung von Menschen und Umwelt durch Rüstungsaltlasten ist in den letzten zehn Jahren verstärkt erkannt worden. Es existiert eine Vielzahl von Verfahren zur analytischen Erfassung einzelner Komponenten und Substanzgruppen. Nur ein Teil der produktionsbedingt entstehenden Substanzen und deren Abbauprodukte konnten bisher nachgewiesen werden und quantifiziert werden. Ein standardisiertes, einen Großteil der wesentlichen Substanzen erfassenden Analyseverfahren existiert bisher nicht. Der Beitrag „Explosivstoffe in Altlasten der Rüstungsproduktion“ (-> S. 302 – 316) präsentiert eine Übersicht der Extraktionsmethoden und chromatograhischen Analysemethoden in vergleichender Darstellung und bietet somit eine Hilfe für die Auswahl von Methoden entsprechend der analytischen Zielsetzung an.
Fotos und Umschlaggestaltung: A. P. Hierl, München.