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 | 3 UWSF (6) 1991 | | Das Umschlagbild zeigt die Haupt-Ölentnahmestelle nahe dem Südende der Bucht von Dafi (-> Karte S.359). 100.000 Tonnen Öl sind an dieser Arbeitsstelle nördlich der Hafen- und Industriestadt Al Jubail an der Saudi-Arabischen Golfküste zwischen Februar und Juni 1991 von der Wasseroberfläche abgepumpt und in einer Deponie in der dahinterliegenden Wüste zwischengelagert worden. Man blickt von Westen über den südlichsten Zipfel der Bucht von Dafi, in der sich die Hauptmenge des Öls gefangen hatte. Die mit dem Festland durch Dämme verbundenen Inseln Al Batinah und Abu Ali hatten verhindert, daß Öl weiter nach Süden vorgedrungen war. Zum Zeitpunkt der Aufnahme am 18. Juni 91 waren die schwimmenden Geräte bereits weitgehend abgezogen worden, weil eine wichtige Etappe der Bekämpfung der Ölkatastrophe erreicht war: Es gab kein schwimmendes Öl mehr, etwa 300.000 Tonnen waren von Land aus aufgenommen worden. Man erkennt die uferparallelen Gräben, in denen Öl und Wasser weitgehend getrennt wurden und aus denen das Öl durch Saugtankwagen aufgenommen worden war. Schwimmende Ölsperren ziehen sich hinüber zur Mangroveninsel Gurmah. Sie haben verhindert, daß größere Mengen Öl in den stadtnahen Südzipfel der Bucht gelangten. Im Hintergrund Bauerwartungsland von Al Jubail (-> Beitrag S. 354 „Die Ölkatastrophe am Golf“).
Foto: Th. Höpner, ICBM Universität Oldenburg. |
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