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Background, Aim and Scope:
Der Weichmacher DEHP steht im Verdacht, als endokrin wirksame Umweltchemikalie Störungen im Reproduktionssystem des Menschen zu verursachen. In einer Metaanalyse wurden Produktionsmengen und tägliche Aufnahme miteinander verglichen.
Materials and Methods:
Dazu wurden Daten des Statistischen Bundesamtes zur DEHP-Produktion sowie Berechnungen zur täglichen Aufnahme verwendet.
Results:
Es wird gezeigt, dass die tägliche DEHP-Aufnahme von deutschen Universitätsstudenten streng und fast perfekt mit der industriellen Produktion von DEHP in Deutschland korreliert (r >0,9).
Discussion:
Die jährliche Produktionsmenge an DEHP spiegelt sich direkt in der täglichen Aufnahme wieder. Ist die jährliche Produktion hoch, dann steigt die Aufnahme, ist sie niedrig, dann sinkt die Aufnahme.
Conclusions:
Aufgrund dieser direkten Beziehung lässt sich die tägliche Aufnahme für die 1970er Jahre extrapolieren. In diesen Jahren kam es zumindest bei einem Teil der Bevölkerung zu einer Überschreitung der TDI von 50 µg/kg KG/Tag.
Recommendations and Perspectives:
Wegen der höheren Empfindlichkeit von Kleinkindern, die folglich eine höhere Aufnahme zeigen, könnte es damals zu einer erheblichen Belastung dieser Altersgruppe mit DEHP gekommen sein.
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