Background, Aim and Scope:
Ziel und Hintergrund.
Das aquatische Gefährdungspotenzial nativer Öle und Fette wird aufgrund unterschiedlicher Berücksichtigung physikalischer Effekte national und international ungleich bewertet. Nachfolgend wird das Gefährdungspotenzial, das von physikalischen Effekten nativer Öle und Fette ausgeht, anhand von Literaturdaten und wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammenfassend dargestellt und damit eine Diskussionsgrundlage für eine einheitliche Bewertung geschaffen.
Materials and Methods:
-
Results:
Ergebnisse und Schlussfolgerungen.
Die Daten belegen, dass physikalische Eigenschaften einen beträchtlichen Beitrag zum Gefährdungspotenzial dieser Stoffe für aquatische Gewässerökosysteme leisten können. Dies gilt im Besonderen bei der Risikobetrachtung unbeabsichtigter Stoffaustritte, z.B. in Folge von Unfällen. Die Stoffe verhalten sich im Süßwasser und im Meer grundsätzlich gleich, Süßwassersysteme stellen sogar hinsichtlich physikalischer Effekte ein worst-case-Scenario dar.
Discussion:
-
Conclusions:
-
Recommendations and Perspectives:
Empfehlungen.
Die Ergebnisse legen nahe, dass die derzeitige Einstufung nativer Öle und ihrer Derivate als 'nicht wassergefährdend', gemäß beispielsweise § 19g Wasserhaushaltsgesetz oder § 4 Gefahrstoffverordnung, neu diskutiert und anhand geeigneter Bewertungskriterien revidiert werden sollte.
|