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OriginalarbeitenElbehochwasser 2002 – Ein Rückblick - Schadstoffbelastung von Schlamm- und Sedimentproben im Raum Dresden (Sachsen) Karsten Grunewald; Christiana Unger; Heinz-Jürgen Brauch; Wido Schmidt Korrespondenzautor: Karsten Grunewald, Technische Universität Dresden, Institut für Geographie, D-01062 Dresden (kg3@rcs.urz.tu-dresden.de)
DOI: http://dx.doi.org/10.1065/uwsf2004.02.073
Ziel/Hintergrund. Neben direkten Schadenswirkungen bei Hochwasserereignissen gibt es zahlreiche indirekte Schäden, zu denen die Verbreitung von Schadstoffen gehört. Durch die großräumigen Überschwemmungen infolge der Sturzfluten und Dammbrüche im August 2002 im Elbegebiet wurden Sedimente und Schlämme abgelagert, deren Gefahrenpotenzial analysiert und bewertet werden muss.
Methoden. Unmittelbar nach dem Hochwasser wurden repräsentative Flutsediment- und Schlammproben aus dem oberen Elbtal und ausgewählten Erzgebirgszuflüssen auf ein breites Spektrum anorganischer und organischer Schadstoffe untersucht.
Ergebnisse. Es wurden teilweise relativ hohe Konzentrationen für As, Pb, Cd, Zn, Cu, B sowie DDT, PCB und Benzo[a]pyren festgestellt.
Schlussfolgerungen. Geogener Hintergrund und Nutzungscharakteristik der Einzugsgebiete bestimmen das regionale Muster der Belastung. An der Elbe wurden vor allem persistente Organika aus den tschechischen Belastungsräumen flussabwärts verlagert. Schwerpunkte der anorganischen Stoffbelastung resultieren aus den erzgebirgischen Bergbaugebieten.
Ausblick. Es werden Detailuntersuchungen zur Ermittlung der Gefährdungspotenziale an Elbe und Mulde durchgeführt. | | Schlagwörter:Dresden; Elbe/Mulde-Hochwasser 2002; Hochwasser 2002; Schadstoffbelastung Schlamm; Schadstoffbelastung-Sediment |
Elbe Flood 2002 in Retrospect: Pollution of sediments due to the extreme flood situation around Dresden (Saxony, Germany) Karsten Grunewald; Christiana Unger; Heinz-Jürgen Brauch; Wido Schmidt Corresponding author:: Karsten Grunewald, Technische Universität Dresden, Institut für Geographie, D-01062 Dresden (kg3@rcs.urz.tu-dresden.de)
Objective: Flood sediments were investigated due to the extreme flood situation around Dresden in August 2002.
Methods: The samples have been analyzed by screening inorganic and organic pollutants.
Results: It was observed that As, Pb, Cd, Zn, Cu, B and other heavy metals as well as DDT, PCB and Benzo[a]pyren were significantly enriched.
Conclusion: Depending on geogenic and anthropogenic impacts, the spatial distribution of these contaminants was different. Organic compounds were dislocated downstream from Czech Republic along the Elbe River. Because of the old ore mining, samples near the Mulde and Weißeritz Rivers showed high metal pollution.
Perspective: More detailed and systematic investigations should be undertaken in the Elbe and Mulde river systems. | | Keywords: Dresden region; Elbe and Mulde Rivers; flood 2002; Germany; sediment/mud pollution |
16 UWSF (1) 7-14 (2004)
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