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OriginalarbeitenProfildifferenzierte Elementkonzentrationen als Indikator für äolische Deckschichten Raimund Prinz Korrespondenzautor: Dr. Raimund Prinz, Distelweg 11, D-96169 Lauter; e-mail: Raimund.Prinz@wwa-sw.bayern.de
DOI: http://dx.doi.org/10.1065/uwsf2002.06.035
Seit dem Nachweis des Laacher Seetuffs ist das Vorhandensein weit verbreiteter periglazialer äolischer Deckschichten eine allgemein anerkannte Tatsache. In vorliegender Abhandlung wird die Hypothese einer indirekten Nachweismethode vorgestellt. Sie beruht auf dem Vergleich der Elementgehalte von Yttrium und Lithium in unterschiedlichen Bodentiefen und geologischen Ausgangssubstraten.
Ein Element wird dann als lössbürtig erachtet, wenn in den Oberböden aus unterschiedlichem Ausgangssubstrat relativ ähnliche elementspezifische Konzentrationsbereiche anzutreffen sind, gleichzeitig aber in den entsprechenden C-Horizonten relativ große Kozentrationsamplituden auftreten und es auszuschließen ist, dass der relativ ähnliche elementspezifische Konzentrationsbereich im Oberboden durch bedeutsame anthropogene Zusatzeinträge bedingt ist. Es kann dann davon ausgegangen werden, dass die Ähnlichkeiten der Konzentrationsbereiche in den Oberböden auf eine im Bezug zum Geochemismus vereinheitlichende omnipräsente Deckschicht zurückzuführen sind.
Es wird hier ein theoretischer Ansatz zur Frage der Deckschichten-Präsenz anhand des Konzentrationsvergleiches von Lithium und Yttrium im Oberboden und C-Horizont vorgestellt. Die Beobachtungen des Konzentrationsverlaufes innerhalb der beprobten Bodenprofile bilden dabei die Argumentationsbasis. | | Schlagwörter:Böden; C-Horizonte; elementspezifische Konzentrationen; Lithium; Löss; Oberboden; Schwermetalle; Yttrium; Zinn; Äolische Deckschicht |
Detecting Periglacial Layers by Means of Comparison of Element Contents in Topsoil Layers Raimund Prinz Corresponding author:: Dr. Raimund Prinz, Distelweg 11, D-96169 Lauter; e-mail: Raimund.Prinz@wwa-sw.bayern.de
Ever since the detection of Lacher Seetuff, the evidence of periglacial layers such as loess has been an accepted fact. This paper aims to verify periglacial layers (loess) via a comparison of element contents of Yttrium and Lithium within differing soil layers and various geological parent material.
An element is considered to be loess related whenever the respective element contents in top-soil layers derived from different geological parent rock are similar, while at the same time element concentrations in parent material differ widely.
This hypothesis is based on the presumption that detected element contents can be considered background values and are therefore free from additional anthropogenically ubiquitous element contents. | | Keywords: element contents, heavy metals, Lithium, loess, parent rock, periglacial layers, tin, topsoil layers, yttrium |
15 UWSF (4) 240-245 (2003)
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