Heutige wie wohl auch künftige Abfallwirtschaftskonzepte führen trotz steigender stofflicher Verwertungsanteile zu Restmüll mit hohem Heizwert, so dass dieser sinnvoll thermisch behandelt werden muss. Aufgabe der Abfallverbrennung ist es, das Brennbare, das sind vor allem die Ateile an Kohlenstoff und Wasserstoff, in die Verbrennungsprodukte Kohlendioxid und Wasser umzuwandeln.
Ein quantitatives Maß für diesen Prozeß ist der Ausbrand, der sowohl im Abgas als auch in den Reststoffen zu maximieren ist. Damit wird u.a. auch eine Minimierung der primären Bildung von polychlorierten Dioxinen / Furanen erreicht.
Ein weiteres Qualitätskriterium muß die sog. Nullemission sein, die dann gegeben ist, wenn die im gereinigten Abgas vorliegenden Schadstoffkonzentrationen so extrem klein sind, daß sie immissionsseitig nicht mehr bemerkt werden, als unerheblich sind. Die Reststoffe, vor allem die Schlacke, müssen so weit inert gemacht werden, daß sie bedenkenlos einer Wiederverwertung zugeführt werden können.
Alle diese wichtigen Teilaspekte der Abfallverbrennung wurden in den letzten Jahren konsequent vorangetrieben mit dem Ergebnis, daß oben genannte Ziele als erreicht gelten können. Die Abfallverbrennung ist keine Schadstoffquelle mehr, sie ist eine Schadstoffsenke. |