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UWSF

Beitragsserien: Raumbezug in der Umweltbeobachtung

Raumbezug in der ökosystemaren Umweltbeobachtung
Anforderungen an die modellhafte Umsetzung im Biosphärenreservat Rhön
Konstanze Schönthaler
Korrespondenzautor: Konstanze Schönthaler, Bosch & Partner GmbH, Josephspitalstraße 7, D-80331 München; e-mail: k.schoenthaler@bosch-partnergmbh.de

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DOI: http://dx.doi.org/10.1065/uwsf2001.03.046
Am Beispiel des länderübergreifenden Biosphärenreservates Rhön wurde das Konzept einer ökosystemaren Umweltbeobachtung konkretisiert. Die Arbeiten dienten der Operationalisierung der hohen fachlichen Anforderungen des Rats von Sachverständigen für Umweltfragen an eine Allgemeine Ökologische Umweltbeobachtung, die medien- und sektorübergreifende sowie möglichst weitgehend harmonisierte Datenerhebungen und eine integrierte Datenauswertung vorsieht. Es werden die Bausteine einer stufenweisen Harmonisierung der Datenerhebung und Auswertung vorgestellt. Vertiefend behandelt werden Fragen nach methodischen Ansätzen für eine nachvollziehbare Auswahl von Beobachtungsräumen und Messstandorten sowie für die räumliche Verallgemeinerung von Beobachtungsergebnissen. Das Konzept der ökosystemaren Umweltbeobachtung nutzt hierfür das Instrument der bundesweiten standortökologischen Raumgliederung sowie geostatistische Verfahren zur räumlichen Zusammenführung bestehender Beobachtungsprogramme und Messnetze. Ferner werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie mit der Durchführung hydrologischer Gebietsanalysen und mit einem ökosystemarem Wasserhaushaltsmodell auf der Grundlage verfügbarer Daten integrierende Aussagen zur Entwicklung von Wassereinzugsgebieten getroffen werden können.




Konstanze Schönthaler
Corresponding author:: Konstanze Schönthaler, Bosch & Partner GmbH, Josephspitalstraße 7, D-80331 München; e-mail: k.schoenthaler@bosch-partnergmbh.de

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Using the example of the transboundary Biosphere Reserve Rhone, experiments were performed and expounded upon with regard to the concept of integrated monitoring. The paper describes the components of a step-by-step harmonisation of data sampling and analysis procedures. Special emphasis is given to topics dealing with suitable methods for a sound selection of areas and plots to be monitored, as well as on rules for the spatial integration and generalisation of sampling results. As tools for this purpose the concept of integrated monitoring uses the federal Classification System of Ecoregions (Standortökologische Raumgliederung) and geostatistical methods for the spatial integration of existing monitoring programmes and sampling grids. Further, the paper outlines how to judge the development of water catchment areas using existing data from hydrological analyses and by means of an ecosystem-oriented water balance model.

13 UWSF (2) 107-116 (2001)

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