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UWSF

Originalarbeiten: Wassergefährdende Stoffe

Veränderung der Zinktoxizität in Wässern geringer und hoher Wasserhärte unter dem Einfluß eines synthetischen Huminstoffes
Thomas Meinelt; Georg Staaks; Angelika Stüber
Korrespondenzautor: Thomas Meinelt, Georg Staaks, Agelika Stüber, Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin-Friedrichshagen, Müggelseedamm 310, D-12587 Berlin

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Im Ei-Brut-Test mit Zebrabärblingen wurde die Wechselwirkung von Zink mit einem Huminstoff (HS) bei unterschiedlichen Wasserhärten untersucht. In weichem ungepuffertem Wasser reduziert sich die Toxizität von Zink durch die Zugabe von 5 mg HS/l extrem. Eine Nutzung von HS als Antidot bei Anwesenheit Fische gefährdender Zinkkonzentrationen in weichem Wasser ist somit möglich. In hartem Wasser vermag der Huminstoff durch Wechselwirkung mit den Härtbildnern seine entgiftende Wirkung und den protektiven Effekt hoher Wasserhärten gegen Schwermetalle durch Bindung härtebildender Ionen (Ca2+l, Mg2+) an die Humansäuren zu verändern. Die Toxizität von Zink gegen Embryonen und Larven des Zebrabärblings wurde dabei erhöht.




Changes of Zinc Toxicity in Water of Different Hardness Influenced by a Synthetic Humin Substance
Thomas Meinelt; Georg Staaks; Angelika Stüber
Corresponding author:: Thomas Meinelt, Georg Staaks, Agelika Stüber, Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin-Friedrichshagen, Müggelseedamm 310, D-12587 Berlin

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In soft water 5 mg/l of a synthetic dissolved humic substance (HS) reduced the toxicity of zinc against zebrafish embryo and larvae. The application of this HS as an antidot against fish hazardous zinc concentrations particularly in soft water is possible. In hard water the HS is able to change the detoxification effect of high water hardness because of the interaction between the calcium and magnesium ions and the HS. In this case the protective effect of high water hardness against trace metals is reduced because of the interaction between the adhesion of hardness producing ions (Ca2+, Mg2+) with the HS.

7 UWSF (3) 155-158 (1995)

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