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Originalarbeiten

Sequentielle Schwermetallextraktion aus Staubniederschlägen und Straßensedimenten. Teil II: Sequentielle Schwermetallextraktion von städtischen Stäuben
Uwe Heiser; Stefan Norra-img.uni; Doris Stüben; Magnus von Wagner
Korrespondenzautor: Dipl.-Chem. Uwe Heiser, Institut für Petrographie und Geochemie (IPG) der Universität Karlsruhe, Kaiserstr.12, D-76128 Karlsruhe

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Mit Hilfe des in Teil 1 ("Sequentielle Schwermetallextraktion von Mikroproben") vorgestellten Verfahrens zur sequentiellen Schwermetallextraktion von Mikroproben wurden die Mobilisierbarkeiten von Zink, Kupfer und Blei aus Staubniederschlägen und aus der Schluff- und Tonfraktion von Straßensedimenten an zwei urbanen Standorten mit unterschiedlicher, verkehrsbedingter Schwermetallbelastung untersucht und miteinander verglichen. In Straßensedimenten wiesen Zink, Kupfer und Blei in der Schluff- und Tonfraktion drei- bis fünffach höhere Gesamtgehalte auf als die Korngrößenfraktion < 1,12 mm, zeigten aber ähnliches Verhalten in der Mobilisierbarkeit. Bei den Staubproben war die Mobilisierbarkeit von Kupfer und Blei ähnlich wie in den Straßensedimenten, während sich Zink als erheblich mobiler erwies: In den Extraktionsschritten I - IV (I: mobile Fraktion, II: leicht nachlieferbare Fraktion, III: an Manganoxide gebundene Fraktion, IV: an organische Substanzen gebundene Fraktion) wurden Zink, Kupfer und Blei aus Straßensedimenten sowie Kupfer und Blei aus Stäuben zu etwa 40 - 70% extrahiert; Zink dagegen wurde in den Staubproben allein in der ersten Fraktion zu etwa 80% erfaßt.




Uwe Heiser; Stefan Norra-img.uni; Doris Stüben; Magnus von Wagner
Corresponding author:: Dipl.-Chem. Uwe Heiser, Institut für Petrographie und Geochemie (IPG) der Universität Karlsruhe, Kaiserstr.12, D-76128 Karlsruhe

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For the application of our method for the sequential extraction of heavy metals from microsamples presented in part 1 ("Sequentielle Schwermetallextraktion von Mikroproben" - "Sequential Extraction of Heavy Metals from Micro Samples") an investigation was carried out to evaluate airborne dust fallout and street sediments at two urban sites where different heavy metal immission rates occur due to traffic influence. In the street sediments the total concentrations of zinc, copper and lead was three to fivefold higher in the silt and clay fraction (< 63 µm) than in the particle size fraction (< 1,12 mm), but showed nearly the same mobilisation behaviour. The dust samples showed equal mobilisation behaviour as the street sediments for copper and lead, while zinc was considerably more mobile in the dust samples: In extraction steps I - IV (I: mobile fraction; II: easily deliverable fraction; III: fraction bound to manganese oxides; IV: fraction bound organic to matter) zinc, copper and lead in street sediments, as well as copper and lead in dust samples, were dissolved to 40 - 70%, whereas about 80% of zinc in the dust samples was already dissolved in extraction step I.

11 UWSF (2) 73-78 (1999)

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