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Originalarbeiten

Toxizitätsdaten aus einer ökotoxikologischen Testbatterie - Auswertemethode und Interpretationshilfe
Helga Neumann-Hensel; Stefan Pudenz
Korrespondenzautor: Dr. Helga Neumann-Hensel, Dr. Fintelmann und Dr. Meyer Handels- und Umweltschutzlaboratorien, Mendelssohnstr. 15D, D-22761 Hamburg; e-mail: hensel@inlabco.com

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DOI: http://dx.doi.org/10.1065/uwsf2002.06.033 --- Das Verhalten von Das Verhalten von Industriechemikalien in der Umwelt wird durch das Kompartiment Boden stark beeinflusst. Vor dem Hintergrund der komplexen Verflechtung der Bodeneigenschaften und der stoffspezifischen Parameter als Einflussgröße der Bioverfügbarkeit und des Abbauverhaltens ist es erforderlich, verschiedene Expostionssituationen mit Hilfe von ausgewählten ökotoxikologischen Tests abzubilden. Dazu wurde eine Testkombination eingesetzt, die sich bereits zur Untersuchung von Sedimenten als geeignet erwiesen hat. Um Aussagen über ein Gefährdungspotenzial von Chemikalien im Boden machen zu können, wurde ein natürlicher Boden mit Industriechemikalien dotiert (Tenside, Mineralölkohlenwasserstoffe, ein Antibiotikum und ein Pestizid) und über einen Zeitraum von vier Wochen in regelmäßigen Zeitabständen mit Hilfe der Testbatterie untersucht. Dieser Mikrokosmos kann als Abbautest mit umweltrelevantem Modellcharakter unter besonderer Berücksichtigung des Wirkverhaltens von Industriechemikalien im Boden verstanden werden. Die Ergebnisse aller Tests auf der Zeitskala ergeben einen komplexen Datensatz, der als mehrdimensional bezeichnet werden kann. Die Aufarbeitung der Daten wird notwendig, um sie einer Bewertung zugänglich zu machen. Bei der Bearbeitung der Daten ist es vorrangiges Ziel, ein Maximum an Informationen aus der Datenmatrix zu extrahieren. Neben der grafischen Präsentation der Daten werden mathematische Darstellungsformen vorgestellt. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, das Datenmaterial zu strukturieren und logisch zu verknüpfen, damit eine Klassifizierung oder die Bildung von Rangordnungen vorgenommen werden kann. Diese ermöglicht es dann, eine potenzielle Gefährdung abzuschätzen.



Evaluation Methods and Assistance in the Interpreting Complex Toxicity Data Using an Ecotoxicological Battery of Tests
Helga Neumann-Hensel; Stefan Pudenz
Corresponding author:: Dr. Helga Neumann-Hensel, Dr. Fintelmann und Dr. Meyer Handels- und Umweltschutzlaboratorien, Mendelssohnstr. 15D, D-22761 Hamburg; e-mail: hensel@inlabco.com

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The influence of industrial chemicals in the environment is strongly determined by the condition of the soil. Considering the complex interrelationships of soil condition and the specific parameters of the material as influential to bioavailability and decompositional reactions, it is necessary to reproduce various situations via a selected battery of ecotoxicological tests. The use of such batteries has already proved to be suitable for the examination of sediments. In order to make statements about the dangerous potential of chemicals in the soil, samples of natural soil were exposed to industrial chemicals (surfactants, mineral oil hydrocarbons, an antibiotic and a pesticide), and examined regularly in test batteries over a period of four weeks. This microcosm works as a degradation test of environmental relevance, monitoring the effects and reactions of industrial chemicals in natural soil. All test results collected over this period of time come to a very complex and multi-dimensional compilation of data which needs to be considered in full before an assessment is possible. The main goal in analysing the data is to extract the maximum possible information from the matrix. Aside from the graphic presentation, mathematic graphs of the data will be introduced. This method aims to provide a structural and logical relationhip to the data, in order to build up a classification system and an order of precedence, which should make it possible to estimate potential risk.

15 UWSF (1) 13-20 (2003)

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