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FallberichteFormaldehyd in Innenräumen - Sanierung eines Gebäudes durch Behandlung mit Ammoniak Wolfgang Mücke Korrespondenzautor: Wolfgang Mücke, Institut für Toxikologie und Umwelthygiene, Technische Universität München, Lazarettstr. 62, D-80636 München
In einem 1979 errichteten und als Bürogebäude genutzten Holz-Fertigteilhaus von 296 m2 Nutzfläche traten anhaltend Beschwerden wie Augen- und Schleimhautreizung, Kopfschmerzen und unspezifisches Unwohlsein auf. Die Formaldehyd-Konzentrationen lagen z.T. deutlich über dem derzeit verwendeten Innenraum-Richtwert von 120 µg/m3. Durch hochdosierte Behandlung des Gebäudes mit Ammoniak wurde die durchschnittliche Konzentration von 110 µg/m3 und damit unter die durchschnittliche Konzentration in bundesdeutschen Haushalten gesenkt. |
6 UWSF (4) 196-198 (1994)
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