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DDT/Lindan-Masseneinsätze in der DDR - Ökochemisch-ökotoxikologische Folgen
Emanuel Heinisch; Antonius A. F. Kettrup; Sabine Wenzel-Klein
Korrespondenzautor: Prof. Dr. E. Heinisch, Forschung-, Beratungs- und Projektierungs-GmbH für Ökologie, Natur- und Umweltschutz, Münchebergerstr. 1, D-15345 Prödikow

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Entgegen dem in der DDR 1970 beschlossenen stufenweisen Ersatz von DDT-Präparaten, dessen Plan bis 1980 eingehalten wurde, erfolgte 1983/84 ein Anwendungsschub mit DDT/Lindan-Präparaten, dessen Grund das Auftreten der Nonne (Lymantria monacha) war. Das Anwendungsverhalten von DDT und Lindan (Normalverhalten und Unterbrechung durch nicht vorhergesehene Neueinträge) wird von 1972 bis 1989/90 in den Matrizes Butter, Schweinefleisch, Schwarzwild und Hering beobachtet.
Diese Beobachtungen werden gewertet als 1. raum-zeitliches retrospektives Biomonitoring zur Zustandsbeschreibung für die Kontamination eines ausgewählten Raumes über Zeiträume von 10 bis 20 Jahren, 2. Beitrag zur Verifizierung ökologisch-chemischer und Ökotoxikologischer Thesen und Parameter unter Praxisbedingungen im Freiland und Freiwasser.



5 UWSF (5) 277-280 (1993)

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