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Schwerpunktthemen: AbfallverbrennungUmwelthygienische Bewertung von Feinstäuben bei Abfallverbrennungsanlagen Thomas Eikmann; Martin Exner Korrespondenzautor: Prof. Dr. T. Eikmann, Hygiene-Institut des Ruhrgebietes, 4650 Gelsenkirchen
Auf der Basis errechneter Immissionskonzentrationen im Nahbereich moderner Müllverbrennungsanlagen wird gezeigt, daß die krebserzeugenden Substanden (Metalle sowie PCDD/PCDF) bei inhalativer Aufnahme nur eine geringe Zusatzbelastung und damit nur ein unwesentlich höheres Krebsrisiko für die Anwohner von solchen Anlagen bilden. Wegen des Überwiegens der oralen Aufnahme (über Nahrungsmittel) bie allen dargestellten relevanten Schadstoffen, muß in Zukunft dem Immissionseintrag in Böden eine erheblich höhere Aufmerksamkeit bei der Beurteilung von Gesundheitsrisiken gewidment werden. |
4 UWSF (3) 151-157 (1992)
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