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Schwerpunktthemen: Funktion des BodensHydrochemie von Waldquellen des Fichtelgebirges - Ein Indikator für den Stoffhaushalt von Waldökosystemen Einfluß von Waldschäden, Kalkung und Boden auf den Nitrat-Austrag W. Durka; Ernst-Detlef Schulze Korrespondenzautor: W. Durka, Bayreuther Institut für Terrestrische Ökosystemforschung-BITÖK, Universität Bayreuth, Postfach 10 12 51, D-W-8580 Bayreuth
Mit der Beschreibung der aktuellen Hydrochemie von Waldquellen des Fichtelgebirges (NO-Bayern) wird hier erstmals eine Region in Bayern untersucht, die besonders stark von Waldschäden betroffen, ist. Zugrunde liegt ein wasserchemischer Datensatz von 165 Quellen (Tabellen 1-5). Die durch hohe Nitrat-, Sulfat- und Aluminiumkonzentrationen charakterisierte Hydrochemie der Quellwässer wird von Waldschäden, Kalkungsmaßnahmen und Bodentyp der Einzugsgebiete beeinflusst.
Modellrechnungen ergeben maximale Stickstoff-Austräge von 40 kg Nitrat-N/ha*a, die darauf hindeuten, dass sich die Waldökosysteme des Fichtelgebirges zum Teil im Zustand der Stickstoff-Sättigung befinden. N-gesättigte Ökosysteme, die keine weitere Speicherkapazität für Stickstoff besitzen, werden alle N-Einträge in Form steigender NO3-Austräge an nachgeschaltete aquatische Ökosysteme weitergeben. |
The Hydrochemistry of Forest Springs in the Fichtelgebirge W. Durka; Ernst-Detlef Schulze Corresponding author:: W. Durka, Bayreuther Institut für Terrestrische Ökosystemforschung-BITÖK, Universität Bayreuth, Postfach 10 12 51, D-W-8580 Bayreuth
The hydrochemistry of forest springs was investigated in the Fichtelgebirge, a region in NE Bavaria (F.R.G.) which is strongly affected by forest decline. Data were collected from 165 springs (Tables 1-5). Water chemistry is characterized by high concentrations of nitrate, sulfate and aluminium and is influenced by forest decline, liming and soil type of the catchment.
Model calculations show maximal N-outputs of 40 kg nitrate-N/ha*a indication N-saturation in some forest ecosystems of the Fichtelgebirge. N-saturated ecosystems without buffercapacity for Nitrogen will release all further N-inputs as NO3 to the aquatic ecosystem. |
4 UWSF (4) 217-226 (1992)
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