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ChemiepolitikÖkologische Perspektiven für eine bessere Chemiewirtschaft Henning Friege Korrespondenzautor: Dr. H. Friege, Umweltdezernent der Landshauptstadt Düsseldorf, Stadtverwaltung Düsseldorf, Postfach 10 11 20 , D-W-4000 Düsseldorf 1
Qualitative und quantitative Probleme des Umsatzes von Stoffen zeigen sich in immer größerem Maße. Die gegen diese Auswirkungen industrieller Stoffwirtschaft gerichtete Chemiepolitik muß von der Chemieindustrie mit ihrer Schlüsselfunktion als stoffumwandelnde und Stoffströme lenkende Industrie positiv aufgenommen werden. Daraus resultiert eine Wandlung der Chemieindustrie vom bloßen Stoffproduzenten hin zu Dienstleister, der Stoffströme bewirtschaftet und technologische Problemlösungen anbietet, die über die reine Chemikalienproduktion hinausgehen. Eine ökologisch orientierte Umwandlung der Chemieindustrie kann durch entsprechende ökonomische Instrumente und der Beteiligung von Nutzern an stoffpolitischen Entscheidungen begünstigt werden. |
4 UWSF (6) 355-358 (1992)
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