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UWSF

Beitragsserien: Stoffstromanalysen landwirtschaftlich-industrielle

Teil III:Stoffstromanalyse
Ein Instrument zur Effizienzkontrolle von Umweltschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft
Edda Heuer; Michael Flake
Korrespondenzautor: Michael Flake;e-mail:m.flake@lce-consulting.com

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DOI:http://dx.doi.org/10.1065/uwsf2001.03.044
Im Rahmen dieses Beitrags erfolgt anhand einer Stoffstromanalyse eine ganzheitliche Bewertung ausgewählter Maßnahmen zum Grundwasserschutz, deren Ziel es ist, die Nitratauswaschung in Trinkwasserschutzgebieten zu verringern. In die Untersuchung hinsichtlich der Umweltwirkungen werden sowohl die direkt der landwirtschaftlichen Produktion zuzuordnenden Prozesse – inklusive der natürlichen im Boden – als auch die indirekten Prozesse bei der Bereitstellung der Betriebsmittel eingeschlossen. Über die Implementierung einer Kostenrechnung in das Stoffstromnetz wird überprüft, ob die Entschädigungsleistungen die aus der Umsetzung von Grundwasserschutzmaßnahmen entstehenden, wirtschaftliche Nachteile für den Landwirt ausgleichen. Die Kalkulationen zur N-Düngerreduzierung ergeben, dass die mit der extensiven Wirtschaftsweise erzielten Gewinne über denen mit den intensiven Verfahren liegen. Die geringeren Marktleistungen infolge von Ertrags- und Qualitätseinbußen werden also bei dieser Grundwasserschutzmaßnahme durch die in den Freiwilligen Vereinbarungen veranschlagten Entschädigungsleistungen sowie durch die geringeren Produktionskosten mehr als gedeckt. Diese Ergebnisse sind aber maßgeblich von der modellierten Ertragsentwicklung abhängig. Grundwasserschonende Maßnahmen mit einem geringeren Faktoreinsatz, wie z.B. eine Reduzierung des N-Düngers, vermindern die Umweltbeeinträchtigungen, nicht nur lokal durch die Minderung der Nitratauswaschung, sondern auch global und regional, indem u.a. das Treibhaus-und Versauerungspotenzial verringert werden. Andere dagegen verstärken sie, wie zum Beispiel der Anbau von Zwischenfrüchten aufgrund der zusätzlichen Düngeraufwendungen. Auch wenn eine Reduzierung der N-Auswaschungen vorausgesetzt wird, ist eine Bewertung schwierig, da globale gegen lokale Umweltwirkungen qualitativ und quantitativ gegeneinander abgewogen werden müssen.



Material Flow Analysis
An Instrument for Efficiency Control of Environmental Measures in Agriculture (Review Series)
Edda Heuer; Michael Flake
Corresponding author:: Michael Flake;e-mail:m.flake@lce-consulting.com

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A material flow analysis is performed to check the measures of groundwater protection, especially those undertaken to reduce nitrate leaching in water protecting areas. The impacts both of direct and of indirect agricultural processes are assessed. Implementing the methodology of cost counting into the material flow analysis allows one to test whether the equalization payments (agreed on in voluntary agreements between farmers and water economy for special groundwater protecting measures as direct drilling or intercropping) are appropriate for compensating the resulting economical losses for the farmer. It is shown that this extensive production produces more profit – despite lower yields and inferior quality – due to equalization and lower production costs. However, these results strongly depend on yield estimation. Groundwater protecting measures with low input (e.g.nitrogen reduction) reduce environmental impacts on a regional and also on a global scale, while other measures such as intercropping increase them due to additional fertilizer application. So it is still difficult to choose one or the other because of weighing global against regional effects in a qualitative and quantitative way.

13 UWSF (2) 117-128 (2001)

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