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ÜbersichtsbeiträgeAufbau einer Datenbank der Datenquellen - Toxikologische Informationen zu Chemikalien Kristina Voigt; Wolfgang Mücke Korrespondenzautor: Kristina Voigt, Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung mbH, Ingolstädter Landstr. 1, D-8042 Neuherberg- W. Mücke, Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, Rosenkavalierplatz 2, D-8000 München 81
Zur toxikologischen Bewertung von Altstoffen im Sinne des Chemikalienrechts ist ein Minimalsatz an gesicherten Daten unabdingbar notwendig. Da national und international eine Fülle von Datenquellen auch toxikologische Daten beinhalten, geht es unseres Erachtens weniger darum, eine neue Datenbank auf dem Gebiet der Toxikologie zu erstellen, sondern rasche Zugriffsmöglichkeiten auf schon vorhandene toxikologische Informationen zu schaffen.
Für den Aufbau einer solchen „Datenbank der Datenquellen“ für toxikologische Informationen (DaToDa) wird zunächst eine Auswahl an toxikologisch-relevanten Datenquellen aus der Gesamtheit an Datenquellen vorgenommen. Dazu werden die Datenquellen gemäß der Anwendung der Chemikalien sowie der toxikologischen Parameter unterschieden. Das Kernstück der Arbeit bilden die aufzubauenden Datenfelder, wobei neben bibliographischen und inhaltserschließenden Datenfelder den Informationsretrieval-Hinweisen besondere Bedeutung zukommt; darunter sind zu verstehen: Suchbegriffe, Recherche-Anweisungen, Querverweise auf andere relevante Datenquellen sowie die Verfügbarkeit der Quellen. Besonders wichtig wird die Pflege und Aktualisierung dieser Datenbank sein. Zur Überprüfung der Arbeiten wird ein anwendungsbezogenes Chemikalienset mit ca. 100 Chemikalien herangezogen.
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1 UWSF (1) 48-53 (1989)
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