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Originalarbeiten2,4-Dichlorphenoxyessigsäure - Ökochemisches Verhalten in aquatischen Labormikroökosystemen Dieter Martinetz; Klaus-Dieter Wenzel; Ludwig Weißflog; R. Grahl; K. Lohns; W. Dedek Korrespondenzautor: Dr. Dieter Martinetz, Forschungsstelle für chemische Toxikologie der AdW der DDR, Permoserstr. 15, Leipzig, DDR-7050
In geschlossen aquatischen Mikroökosystemen wurden die Verteilung von 2,4-D(14C-ringmarkiert 10 ppm) zwischen Wasser, Wasserpflanzen (Myriophyllum verticillatum) und unterschiedlichen Sedimenten sowie der Abbau über einen Zeitraum von 36 Tagen untersucht. Bei Wasserpflanzen und Sedimenten wird dabei in extrahierbare Anteile und gebundene Rückstände unterschieden. In Wasser erwies sich 2,4-D als praktisch hydrolysestabil, während es in Myriophyllum verticillatum und den Sedimenten zu einem deutlichen Abbau kam. Die Sorption an den Sedimenten war vom Sedimenttyp abhängig. Eine Massebilanz und ökologische Konsequenz werden gezogen.
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1 UWSF (1) 18-21 (1989)
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