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Übersichtsbeiträge

Chlororganische Verbindungen in Muttermilch
- Neue Methoden und Regularien
Barbara Brune; Heidelore Fiedler
Korrespondenzautor: Dr. Fiedler, Lehrstuhl für ökologische Chemie und Geochemie, Universität Bayreuth, D-95440 Bayreuth

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In den letzten Jahren wurde ein deutlicher Rückgang chlororganischer Verbindungen im Muttermilch beobachtet. Die Auswertung von Langzeitstudien verschiedener Landesuntersuchungsanstalten. Obgleich die Ergebnisse verschiedener Laboratorien nur qualitativ miteinander vergleichen werden können, belegen die Langzeitstudien einen eindeutig rückläufigen Trend insbesondere für polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane (PCDD/PCDF) sowie für Organochlorpestizide (OCP). Muttermilch hat sich als ein geeigneter Monitor herausgestellt, um den verminderten Eintrag dieser Stoffe in die Umwelt und die Nahrungskette - nicht zuletzt durch gesetzliche Maßnahmen bedingt - zu dokumentieren. Für polychlorierte Biphenyle (PCB) läßt sich für die letzten Jahre dieser abnehmende Trend noch nicht bestätigen; hinzu kommt, daß sich die Bewertungsgrundlage der PCB-Gehalte derzeit im Wandel befindet.



8 UWSF (1) 37-42 (1996)

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