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VGoeD-Fachtagung: KlimawandelGlobaler und regionaler Klimawandel - Indizien der Vergangenheit, Modelle der Zukunft (5 Seiten) Christian-D Schönwiese Korrespondenzautor: Christian-D. Schönwiese, Institut für Atmosphäre und Umwelt, Universität Frankfurt a.M., Postfach 11 19 32, D-60054 Frankfurt a.M. (schoenwiese@meteor.uni-frankfurt.de; http://web.uni-frankfurt.de/IMGF/meteor/klima)
05. und 06. November 2004, TH Karlsruhe
VGöD in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geographie und Geoökologie der Universität Karlsruhe (TH)
DOI: http://dx.doi.org/10.1065/uwsf2005.04.097
Die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Klima und Mensch treten immer deutlicher zutage, was die Klimatologie zu einer aktuellen und viel diskutierten Wissenschaft macht. Sie hat die Aufgabe, kurzfristige und langfristige, kleinräumige und globale, natürliche und anthropogene Entwicklungen zu identifizieren und zu untersuchen.
Bei globaler langfristiger Betrachtung zeigt sich, dass die bodennahe Lufttemperatur seit Beginn des Industriezeitalters auffällig angestiegen ist. Regional sind unterschiedliche Trends festzustellen, doch auch in Deutschland ist der Trend zunehmender Temperaturen und Niederschläge deutlich. Die Entwicklung von Extremereignissen ist schwieriger zu beurteilen; der Hitzesommer 2003 in Europa gehört jedoch zu den Erscheinungen, die in Zukunft wahrscheinlich häufiger auftreten werden. Der Einfluss verschiedener natürlicher und anthropogener Faktoren auf das Klima wird u.a. durch die Strahlungsantriebe ausgedrückt. Hierbei kommt den durch anthropogene Aktivitäten emittierten Treibhausgasen eine besondere Bedeutung zu, da ihre Konzentrationen in der Atmosphäre weiterhin deutlich ansteigen.
Mittels Modellrechnungen ist es möglich geworden, die bisherige Klimaentwicklung immer präziser zu rekonstruieren. Die gegenwärtig beobachtete Erwärmung kann dabei nur unter Annahme anthropogener Einflüsse nachvollzogen werden. Für die zukünftige Entwicklung wurden und werden verschiedene Szenarien durchgerechnet, um hieraus Strategien für notwendige Maßnahmen abzuleiten. | | Schlagwörter:Globale Erwärmung; Klimamodellierung; Klimaänderungen; Treibhauseffekt |
Global and Regional Climate Change: Indices of the past, models of the future Christian-D Schönwiese Corresponding author:: Christian-D. Schönwiese, Institut für Atmosphäre und Umwelt, Universität Frankfurt a.M., Postfach 11 19 32, D-60054 Frankfurt a.M. (schoenwiese@meteor.uni-frankfurt.de; http://web.uni-frankfurt.de/IMGF/meteor/klima)
The interdependences between climate and humanity are becoming increasingly apparent, which makes climatology an up-to-date and strongly discussed subject. Its task is to identify and examine short-term, long-term, small-scale, global, natural and anthropogenic developments.
A global, long-term view reveals a striking increase of surface-near air temperature since the beginning of the industrial age. On a regional scale, trends differ considerably, but also Germany shows an apparent trend of increasing temperature and precipitation. The development of extreme events is more difficult to judge; the heat summer of 2003 in Europe, however, is among the phenomena that are likely to occur more frequently in the future. The influence of different natural and anthropogenic factors on the climate is expressed, amongst others, through their radiative forcings. Greenhouse gases emitted from anthropogenic activities are of particular significance since their concentration in the atmosphere keeps increasing.
Mathematical modeling has made it possible to reconstruct the climate development of the past with increasing precision. The currently observed warming can only be comprehended by assuming anthropogenic influences. For the future development different scenarios have been calculated in order to deduce strategies for necessary action. | | Keywords: climate change; climate modeling; global warming, greenhouse effect |
17 UWSF (3) 171-175 (2005)
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